Ein Teilgebiet der Produktion ist die Fertigungstechnik. Ingenieure in diesem Bereich beschäftigen sich mit der Entwicklung und Optimierung von Fertigungsprozessen für eine wirtschaftliche Produktion. Der Rahmen zur Fertigung der Produkte wird dem Ingenieur hierbei vom Management , beispielsweise in Form von prognostizierten Absatzzahlen oder Stückpreisen , aber auch von Kundenanforderungen an Qualität und Lieferzeiten vorgegeben. Das Einsatzgebiet eines Ingenieurs in der Produktion erstreckt sich dabei über alle wertschöpfenden Unternehmen, von der Massenfertigung von Konsumgütern bis hin zur kundenindividuellen Montage und Einzelfertigung.
Die beruflichen Möglichkeiten eines Ingenieurs in der Produktion sind so vielfältig wie die wertschöpfenden Unternehmen. So stellen die Automobilbranche und die Pharmaindustrie, neben der Lebensmittel-, der Luft- und Raumfahrtindustrie oder die Unterhaltungselektronik nur eine kleine Auswahl des Spektrums an Möglichkeiten dar.
Neben den fachlichen Kompetenzen und technischem Verständnis wird dem Ingenieur auch ein hohes Maß an Organisationstalent, Flexibilität und Selbständigkeit für die erfolgreiche Bewältigung des Arbeitsalltages abverlangt. Ebenso wichtig sind Kenntnisse für wirtschaftliche Kriterien der Produktion sowie Aspekte der Qualitätssicherung und der Kostenrechnung.
Die Arbeit eines Produktionsingenieurs wird geprägt von Abwechslung und verantwortungsvollen Tätigkeiten. Durch die umfangreiche Auswahl an Einsatzgebieten hat jeder die Möglichkeit seine persönlichen Stärken und Fähgigkeiten in die Produktionstechnik einzubringen und weiter zu entwickeln.
Weitere Berufsfelder eines Produktionsingenieur sind in der Produktionslogistik, dem Produktionsmanagement und der Qualitätssicherung zu finden.
Um einen Einblick in den Tagesablauf bzw. den Job eines Ingenieurs zu bekommen, kann man sich unter folgendem Link informieren:
www.think-ing.de/think-ing/der-ingenieurberuf/jobprofile